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Das Portal zur Kontaktaufnahme mit TV-Sendern in Deutschland |
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| Hin und wieder geben Fernsehsendungen
Anlass zur Kritik, sei es wegen politisch einseitiger Berichterstattung,
wegen kinder- und jugendgefährdenden Inhalten zu früher Stunde oder aus
vielfältigen anderen Gründen. Kritik muss aber nicht zwingend Tadel sein. Auch Lob ist eine Form von Kritik, etwa als Anerkennung für eine gelungene Reportage, einen tollen Spielfilm und so weiter. Doch wie können Lob und Tadel die Fernsehsender erreichen? Ganz einfach. Dieses Portal hilft dabei. Hier finden Sie die Kontaktadressen der meisten deutschen Fernsehsender, außerdem Infos über die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. sowie Literaturhinweise.
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Überblick |
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TV-Sender |
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Freiweillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. |
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Im Bereich der Programmprüfung begutachtet die FSF Fernsehprogramme vor ihrer Ausstrahlung und legt Sendezeiten fest. Darstellungen von Gewalt und Sexualität werden auf diese Weise begrenzt, damit Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung nicht beeinträchtigt werden. Darüber hinaus möchte die FSF den kritischen gesellschaftlichen Diskurs über das Fernsehen fördern. Dieser Absicht dient die Herausgabe der Fachzeitschrift "tv diskurs - Verantwortung in audiovisuellen Medien" ebenso wie die Veranstaltung von Fachtagungen und Durchführung medienpädagogischer Projekte. Gelegentlich erstellt die FSF Publikationen und initiiert Forschungstätigkeiten.
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Literatur |
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Verdammt sexy - Die Mediengestalter in der Krise von Timothy Speed Book on Demand, Nordenstedt, 2001, 163 S., EUR 16,00 Der Designer und Autor Timothy Speed hat ein Buch über die Medien und deren Gestalter geschrieben. Speed zeigt darin die Entwicklung der neuen Medien aus der Sicht der Gestalter. Er bringt in "verdammt sexy" die aktuellen Probleme der New Economy mit scharfsinnigen Blick und viel Humor auf den Punkt, egal ob er über Online-Redaktionen, Big Brother, das Ende der Werbebanner, oder über die Spaßgesellschaft schreibt. Wer sein Buch gelesen hat wird diese Krise mit anderen Augen sehen. Ihm ist mit "verdammt sexy" eines der wenigen originellen Bücher in der deutschen Medienszene geglückt. Man darf auf weitere Werke gespannt sein. "Tatsächlich glaube ich nicht, dass die Zukunft der klassischen Werbung im Internet liegt, sondern eher in Äthiopien." Jetzt bestellen bei amazon.de |
| Televisionen
- Beiträge zur Medienkritik der Fernsehkultur von Stefan Münker, Alexander Roesler Suhrkamp, Frankfurt/M., 1999, 239 S., EUR 10,00 Nach Hause kommen, den Fernseher einschalten und Informationen über die aktuellen politischen Ereignisse einholen, Sportergebnisse erfahren oder sich einfach mit einem Spielfilm unterhalten -- heutzutage völlige Normalität. Das Fernsehen hat sich einen festen Platz im Alltag der Menschen erobert. Grund genug für eine tiefgehende Betrachtung unseres "Tagesbegleitmediums", wie es in diesem Buch so treffend genannt wird. Zwölf Autoren haben sich der Vergangenheit, Gegenwart und vor allem auch Zukunft des so einflussreichen Mediums angenommen. Blättert man dieses Buch durch, präsentieren sich Artikel mit so unterschiedlichem Inhalt, als würde man durch die 30 Programme unserer TV-Landschaft zappen. Der technische Ursprung der elektronischen Bildübertragung, TV und Politik oder die Entstehungsgeschichte und Weiterentwicklung des Privatsenders RTL (kenntnisreich erzählt vom ehemaligen Senderchef Helmut Thoma) sind einige Aspekte, die das Buch behandelt. Kultur im Fernsehen, Soap Operas und ihr Einfluss auf die Fans oder die TV-Zukunft mit digitalem und interaktivem Fernsehen werden in anderen klugen Abhandlungen erörtert. Auch in ihrer Form präsentieren sich hier sehr unterschiedliche Texte: informativ geschriebene Artikeln stehen eher abgehobenen Essays oder einem Gespräch zwischen Alexander Kluge und dem Medienfachmann Peter Paul Kubitz gegenüber. So hat man aber als Leser die Möglichkeit, sich in umfassender Hinsicht theoretisch über das Fernsehen zu informieren. In einer Zeit, in der die Medien ein erschreckendes Gespür dafür entwickelt haben, "was die Massen in der Massengesellschaft noch massiert", kann ein wenig Hintergrundinformation über einen Apparat mit einer solchen Macht nie verkehrt sein. Denn wie heißt es im Schlusswort so treffend: "Fernsehen macht aus uns, was wir aus ihm machen." -- Joachim Hohwieler (amazon.de) Jetzt bestellen bei amazon.de |
| Perspektiven
der Medienkritik von Hartmut Weßler u.a. Westdeutscher Verlag, 1997, 331 S., EUR 29,00 Die kritische Auseinandersetzung mit Medien und öffentlicher Kommunikation ist für eine zunehmend von Medien geprägte Gesellschaft von großer Bedeutung. Zu dieser Auseinandersetzung gehören einerseits die publizistische Medienkritik beispielsweise durch Fernsehkritiken und Medienseiten. Medienkritik in einem weit verstandenen Sinn findet sich andererseits aber auch in der Politik und den Aufsichtsgremien des Rundfunks, bei den Programmveranstaltern, in den medienbezogenen Wissenschaften und - nicht zuletzt - beim Medienpublikum selbst. Der Band, der Beiträge von Wissenschaftlern und Praktikern vereint, will diese medienkritischen Ansätze in ihrer ganzen Breite dokumentieren, diskutieren und so die kritische, öffentliche Auseinandersetzung mit Medien stärken. Jetzt bestellen bei amazon.de |
| Medienanalyse
und Medienkritik - Eine Einführung für Lehrende und Lernende von Herbert Schulte Lit Vlg. Hopf, Münster, 1994, 83 S., EUR 15,24 Jetzt bestellen bei amazon.de |
| Die Medien -
des Systems willige Helfer? Eine kritische Auseinandersetzung mit
der Gesellschaft und den Massenmedien vor dem Hintergrund
verschiedener Theorieebenen von Ines Bollmeyer ibidem-Verlag, 1999, 142 S., EUR 34,80 Der Titel dieses Buches Die Medien - des Systems willige Helfer? scheint gewagt; nicht umsonst ist er als Frage formuliert. Tatsächlich ist der Titel als These zu verstehen, die in diesem Buch überprüft wird. Die Motivation das zu unternehmen, lässt sich ganz einfach beschreiben. Sie entstand aufgrund der Wahrnehmung eines eklatanten Mangels innerhalb medienpädagogischer beziehungsweise medienwissenschaftlicher Theoriebildung. Der Forschungsschwerpunkt liegt heutzutage ausschließlich auf den Medien (gemeint sind die Massenmedien), ihren Formen und ihren Inhalten. Eine sozialtheoretische Fundierung und gesellschaftskritische Ausrichtung der Medientheorien ist in den Hintergrund getreten. In der heutigen Medienwissenschaft fehlt der Blick auf die Zusammenhänge der einzelnen Gesellschafts- und Kulturbereiche. Damit kann ihr der Vorwurf gemacht werden, sie idealisiere die marktwirtschaftlichen Verhältnisse und gehe nicht auf ihren eigenen Standort und ihre Rolle in diesen Verhältnissen ein (Fehlen von Selbstreflexivität), wodurch ihre Forschungsleistungen zur Reproduktion der herrschenden Praxis beitrügen. Es geht der Autorin somit um den Versuch, die gesellschaftlichen und kulturellen Tendenzen, die sich mit der Industrialisierung und Modernisierung traditionaler Gesellschaften herauskristallisiert haben, zu erkennen und genauer zu überprüfen. Dabei erscheint die technische Entwicklung explizit als ein Prozess, der von Interessen und Absichten geleitet wird. Jetzt bestellen bei amazon.de |
| Fernsehen im
Urteil der Zuschauer - Eine empirische Analyse von Medienkritik
und Medienbewusstsein von Frank Nestmann M. Niemeyer, Tübringen, 1980, EUR 46,00 Jetzt bestellen bei amazon.de |
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